
1890 – Elsa Luisa Maria Schiaparelli wird am 10. September in Rom geboren.
1913 – Schiaparelli zieht nach London, wo sie den Theosophen Wilhelm Wendt de Kerlor kennenlernt und heiratet.
1916 – Das Paar zieht gemeinsam nach New York. Vier Jahre später wird die Tochter Maria Luisa Yvonne Radha geboren.
1922 – Nach der Trennung zieht Elsa Schiaparelli mit ihrer Tochter nach Paris.
1924 – Der französische Dichter und Schriftsteller André Breton veröffentlicht sein Werk „Das Manifest des Surrealismus“, was Schiaparelli maßgeblich beeinflusst.
1925 bis 1926 – Aufgrund des Drängens von Paul Poiret wird sie Designerin des Hauses Lambal; ein kleines Pariser Label.
1927 – Elsa Schiaparelli gründet ihr eigenes Modelabel in Paris in Zusammenarbeit mit Charles Kahn, dem Co-Direktor der Galeries Lafayette. Das erste Geschäft öffnet an der 4 Rue de la Paix.
Sie entdeckt einen schwarz-weißen Pullover, der die Illusion einer Schleife, eines gepiercten Herzens, eines Skeletts oder eines Matrosen-Tattoos erzeugt. Sie stellt die Armenierin ein, die die Pullover gestrickt hat, um mehrere Prototypen anfertigen zu lassen. Der optische Täuschungseffekt von Elsas Pullover zieht Bewunderer an und erlangt sofort internationale Popularität.

© Elsa Schiaparelli
19271929 – „S“ erscheint als erstes Parfüm des Hauses; ein Unisex Duft.
1933 – Sie eröffnet ein Geschäft ihres Couture-Business in der 6 Upper Grosvenor Street in Mayfair, London. 1939 schließt es aufgrund des Zweiten Weltkrieges.
1934 – Schiaparelli erscheint auf der Titelseite des Time-Magazins und ist damit die erste Designerin, der diese Ehre zuteilwird.

1935 – Die Maison Schiaparelli zieht in das Hôtel de Fontpertuis, 21 Place Vendôme. Die Räumlichkeiten umfassen fünf Stockwerke, 98 Zimmer und eine Boutique im Erdgeschoss sowie einen Schönheitssalon im ersten Stock.

© Elsa Schiaparelli
„Shocking“ Kosmetik & Make-Up,
1938 – 1947
© Elsa Schiaparelli
Puderdose, 1935
© Elsa Schiaparelli
„Shocking Radiance“ Parfüm 1947Dort verkauft sie neue Linien von innovativer Kosmetik, die inszeniert wird von der jungen amerikanischen Mitarbeiterin Bettina Bergery, die zu einer Besucherattraktion wurde. Diese theatralischen Szenen zeigten oft zwei artikulierte, hölzerne Figuren, bekannt als Pascal und Pascaline.

© Schiaparelli Archives
1951Im selben Jahr kommt die erste Kollaboration mit Salvador Dalí zustande. Es entsteht eine Puderdose mit der Optik einer Telefonwählscheibe.
Es sollten noch viele weitere gemeinsame Projekte folgen, wie beispielsweise 1937 das Hummerkleid, das Teil der kreativen Handschrift des Hauses werden sollte.
Die amerikanische Gesellschaftsdame Wallis Simpson erlangte 1936 internationale Berühmtheit, als König Edward VIII. zugunsten der Heirat mit ihr auf den britischen Thron verzichtete. Als Schiaparelli-Kundin bestellte sie 1937 eine avantgardistische Hochzeitsausstattung, die eine Version des Hummerkleides enthielt. Sie wurde vom offiziellen königlichen Fotografen Cecil Beaton in dem Kleid fotografiert.

© Elsa Schiaparelli
Hummerkleid, 1937
© Elsa Schiaparelli
19371941 – Aufgrund des Zweiten Weltkrieges zieht die Designerin in die Vereinigten Staaten von Amerika. Von New York aus hält sie jedoch die Maison unter der Aufsicht ihrer rechten Hand offen. Jenseits des Atlantiks macht sie Werbung für den französischen Couture-Sektor.
1942 – Sie organisiert die erste Ausstellung zu den ersten Surrealistischen Schriften zusammen mit dem Autor André Breton und dem Künstler Marcel Duchamp. Ihr Pariser Salon ist in dieser Zeit von der deutschen Besatzung in Paris beschlagnahmt.
1945 – Sie kehrt nach Paris zurück und stellt in nur wenigen Monaten eine Kollektion auf die Beine.
1947 – Hubert de Givenchy wird als Kreativdirektor bei Schiaparelli angestellt und bleibt dort vier Jahre lang, bevor er sein eigenes Label gründet.
1951 – Lizenzen für amerikanische Hersteller für Lingerie, Männermode, Brillen und andere Produkte werden vergeben.
1954 – Elsa Schiaparelli entscheidet sich dafür, die Maison zu schließen. Nur die Parfümsparte läuft weiter. Im selben Jahr veröffentlicht sie ihre Autobiografie „Shocking Life“.
1971 – Der Fotograf, Cecil Beaton, organisiert die Ausstellung „Fashion an Anthology“ im V&A mit der bislang größten Anzahl an Schiaparellis Arbeiten.
1973 – Elsa Schiaparelli stirbt in Paris.
2012 – Der Maison Schiaparelli wird wieder Leben eingehaucht, nachdem die Rechte und das Archiv aufgekauft wurden. Das Couture Haus kehrt zu seinen Wurzeln zurück und öffnet seine Tore wieder im Hôtel de Fontpertuis, 21 Place Vendôme.
2014 – Es findet die erste Fashion Show seit 1954 statt.
2017 – Schiaparelli wird vom französischen Industrieministerium und der Fédération française de la Haute Couture das offizielle Haute Couture-Label verliehen.
2019 – Der Mann, der alles verändern wird, Daniel Roseberry, wird Artistic Director bei Schiaparelli.
2023 – Die Maison präsentiert ihre erste Ready-to-wear Kollektion.
2026 – Das V&A Museum in London eröffnet im März die Schiaparelli: Fashion Becomes Art Ausstellung.

© Schiaparelli: Fashion Becomes Art
2026
© Schiaparelli: Fashion Becomes Art
2026
Die Ausstellung
Schiaparelli: Fashion Becomes Art ist vom 26. März bis 1. November 2026 im Victoria and Albert Museum in London zu sehen.
Die Ausstellung beleuchtet die frühen Arbeiten von Elsa Schiaparelli, die primär in den 1930er Jahren entstanden sind, sowie die Arbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg und die Entwicklung in den 1950er Jahren bis zur Schließung. Ein besonderes Highlight sind ebenfalls die Haute-Couture-Looks von Daniel Roseberry, der seit 2019 die künstlerische Leitung des Hauses übernommen hat.
Um alle Aufnahmen zu sehen, klicke gerne auf den folgenden Link und besuche mein Pinterest-Profil.

Designing the Modern Wardrobe
Pour le Sport
dt. Schiaparelli für den Sport
Elsa Schiaparelli entwarf zunächst Kleidung für Sport- und Freizeitaktivitäten. Gestrickte Pullover, einfache Oberteile und Röcke waren ihr Schwerpunkt. Diese frühen Kollektionen spiegelten neue Ideen über moderne Bewegung, Sport und Outdoor-Aktivitäten wider.
Bereits in den früheren 1930er Jahren wurde die Hose, die eigentlich von Frauen nur beim Sport oder zu Hause getragen wurde, zum Signature Look von Schiaparelli.

Designed 1927
Produziert 1971


1927
Pour la Ville
dt. Schiaparelli für die Stadt
Elsa Schiaparellis schicke und funktionale Alltagskleidung war 1938 in einem Interview mit der New York Times in aller Munde. Sie sagte, die Komponenten der modernen Alltagskleidung sollten einen Pelzmantel, einen maßgeschneiderten Anzug, einen Seidenmantel und ein Seidenkleid für den Abend umfassen.
Ihre stilvollen Tagesanzüge zeichneten sich durch Verzierungen mit Schiaparelli-Knöpfen und ungewöhnlich platzierten Taschen aus. Lebendige Drucke zeigten die Expertise der Designerin, was auch in der Presse vielfach gefeiert wurde.

Winter 1939

Frühling 1939

Winter 1936 (links) & Herbst 1938

1930er Jahre

1930er Jahre

1930er Jahre
Pour le Soir
dt. Schiaparelli für den Abend
Mutig, dramatisch, gelegentlich subversiv: Elsa Schiaparellis Abendkleider und Abendgarderobe wurden ebenfalls ein großer Erfolg. Ihre Kleider wurden bei Bällen, im Theater und in den renommiertesten Clubs der Weltstädte getragen.

Frühling 1939

Frühling 1939

Winter 1936

Kleid von Barbara Beaton, 1933

Kleid von Barbara Beaton, 1933

Winter 1931

Kleid von Barbara Beaton, 1933 (links) Winter 1931

Circa 1930

Circa 1930

Sommer 1932

Sommer 1932

Winter 1937

Winter 1937

Winter 1937 (vorne)
Winter 1933 (hinten)

Winter 1933

Winter 1933

Winter 1936

Parachute Kollektion, 1936

Sommer 1936

Sommer 1936

Sommer 1936

Sommer 1936

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1940

Herbst 1935 (links)
Sommer 1940 (rechts)

Herbst 1935

Herbst 1934

1949

Butterfly Effect Kollektion
Sommer 1937

Sommer 1939

Sommer 1939

Sommer 1935

Sommer 1939

Sommer 1939

Frühling 1952

Sommer 1939

Looking back to fashion’s past Sommer Kollektion, 1938

Winter 1935

Sommer 1939

Sommer 1939

The circus comes to town Kollektion Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Sommer 1938

Frühling 1939

Winter 1935

Winter 1937

Winter 1937

1937

1937

1939

Herbst 1937

Hochzeitskleid von Rosalinde Gilbert 1934

Winter 1938

Winter 1938

Anzug getragen von Marlene Dietrich, 1938

Anzug getragen von Marlene Dietrich, 1938
Pour le Soir
Daniel Roseberry

Herbst/Winter 2021

Herbst/Winter 2021

Frühling/Sommer 2022

© Schiaparelli by Daniel Roseberry

Herbst/Winter 2022

Herbst/Winter 2024

Herbst/Winter 2025

Herbst/Winter 2024

Herbst/Winter 2025 (links)
Herbst/Winter 2024 (mitte)
Herbst/Winter 2023 (rechts)

Herbst/Winter 2024

Herbst/Winter 2025

Herbst/Winter 2025

Frühling/Sommer 2022
(Inspiriert durch die Winter 1938 Kollektion)

Herbst/Winter 2024

Herbst/Winter 2024

Herbst/Winter 2024

Kleid für Ariana Grande zur Oscarverleihung 2025

Herbst/Winter 2021-2022

Herbst/Winter 2021-2022

Frühling/Sommer 2024

Frühling/Sommer 2025

Frühling/Sommer 2025

Herbst/Winter 2025-2026 (vorne)
Golden Globes 2024 (hinten)

Herbst/Winter 2025-2026

Frühling/Sommer 2022

Frühling/Sommer 2025

Frühling/Sommer 2025
The Schiaparelli Jacket
dt. die Schiaparelli Jacke
Schiaparelli verkörperte mit ihren schillernden, auffälligen Jacken die Couture-Qualität in einzigartigen Anzügen, die opulente Stoffe und ungewöhnliche Verzierungen kombinierten. Sie zeichneten sich gleichermaßen durch ausgeklügelte Knöpfe und überdimensionierte Taschen aus.
Saison für Saison beauftragte Schiaparelli Maison Lesage mit der Stickerei, um ihren Kollektionen Themen zu verleihen. Lesages Verwendung von flachen Metallstreifen, glänzenden Garnen, Perlen und spielerischen Motiven von Blumen, Sternschnuppen und Musikinstrumenten machte die Stücke sofort als Schiaparelli-Designs erkennbar.

Winter 1939

Winter 1939

Frühling 1940

Frühling 1940

Winter 1940

1937

Sommer 1938

1937

1937

1938/39

1938/39

Sommer 1941

Winter 1936

Winter 1936

Winter 1937

Winter 1937

Frühling 1947

Winter 1938

Winter 1938

Herbst/Winter 2021

Herbst/Winter 2021
Finishing Touches
dt. der letzte Schliff
Elsa Schiaparellis Mode-Accessoires waren durchweg unkonventionell. Ob mit gespitztem oder glänzendem Haar für Hüte mit Strasssteinen, gepolsterten Pelzhandschuhen oder geformten Händen und Krallen für Abendhandschuhe: Die Künstlerin betrachtete diese „Feinschliff“-Accessoires sowohl als Ergänzungen als auch als Quelle der Inspiration.
Heute führt Daniel Roseberry diese Kunstform fort, indem er eine Reihe von Taschen, Gürteln, Hüten, Schmuckstücken und Stiefeln entwirft, die ein modernes Gesamtbild ergeben.

Hüte

Frühling/Sommer 2023

Frühling/Sommer 2022

Finishing Touches

Finishing Touches

Finishing Touches
Creative Constellations
dt. kreative Konstellationen
„Die Präsentation von Mode war ein Kunstwerk.“
Elsa Schiaparelli
Kunst faszinierte Elsa Schiaparelli und prägte ihren sozialen Kreis sowie ihre Designphilosophie. Sie arbeitete im Zentrum einer Konstellation von Malern, Bildhauern, Fotografen, Schriftstellern und Kunsthandwerkern. Im Paris der späten 1920er und 1930er Jahre fand sie eine Affinität zu den Surrealisten, die das Absurde, Erotische und Subversive umarmten.
Sowohl auf ihre Einladung als auch aus eigener Initiative schufen Künstler Entwürfe für Schiaparelli-Kleidungsstücke, Accessoires, Parfümflaschen und Schmuck.
Schiaparelli beauftragte auch Künstler mit der Gestaltung ihrer Werbung und Boutiquen. Ihr Geschmack war eklektisch, was sich in zahlreichen Porträts von ihr in verschiedenen Stilen widerspiegelt, die von ihren Künstlerfreunden angefertigt wurden.
Schiaparellis Kollaborationen stärkten ihren Ruf. Während die rivalisierende Designerin Gabrielle „Coco“ Chanel Schiaparelli als „diese italienische Künstlerin, die Kleider macht“ abtat, führte ihre Zusammenarbeit mit anderen Kreativen zu einigen ihrer denkwürdigsten Designs.

Skelett-Kleid von Elsa Schiaparelli & Salvador Dalí, 1938

Skelett-Kleid von Elsa Schiaparelli & Salvador Dalí, 1938

1937


1937

1937

Sommer 1938

Sommer 1938

Herbst 1937

Herbst 1937

Herbst 1937

Herbst 1937

Herbst 1937

1953

1939


Herbst 1938

Herbst 1949 (links)

1937

1936
Das Erbe Schiaparellis ist einzigartig und inspirierend in einer Art und Weise, die es so kein zweites Mal gibt. Wenn ein Modehaus nach 50 Jahren Inaktivität wiederbelebt wird und regelmäßig für virale Momente sorgt, zeugt dies vom kreativen Vermögen, das Elsa Schiaparelli begründet und Daniel Roseberry weiterführt.
English Version
Schiaparelli x V&A

1890 – Elsa Luisa Maria Schiaparelli is born in Rome on September 10th.
1913 – Schiaparelli moves to London, where she meets and marries the Theosophist Wilhelm Wendt de Kerlor.
1916 – The couple moves together to New York. Four years later, their daughter Maria Luisa Yvonne Radha is born.
1922 – After the separation, Elsa Schiaparelli moves to Paris with her daughter.
1924 – The French poet and writer André Breton publishes his work „The Manifesto of Surrealism,“ which significantly influences Schiaparelli.
1925 bis 1926 – At the insistence of Paul Poiret, she becomes the designer for the house of Lambal, a small Parisian label.
1927 – Elsa Schiaparelli establishes her own fashion label in Paris in collaboration with Charles Kahn, co-director of Galeries Lafayette. The first store opens at 4 Rue de la Paix.
She discovers a black-and-white sweater that creates the illusion of a bow, a pierced heart, a skeleton, or a sailor’s tattoo. She hires the Armenian woman to knit several prototypes. The optical illusion effect of Elsa’s sweater attracts admirers and immediately gains international popularity.

© Elsa Schiaparelli
19271929 – „S“ is released as the house’s first perfume; a unisex fragrance.
1933 – She opens a store for her couture business at 6 Upper Grosvenor Street in Mayfair, London. In 1939, it closes due to World War II.
1934 – Schiaparelli appears on the cover of Time magazine, making her the first female designer to receive this honor.

1935 – The Maison Schiaparelli moves into the Hôtel de Fontpertuis, 21 Place Vendôme. The premises comprise five floors, 98 rooms, and a ground-floor boutique, as well as a beauty salon on the first floor.

© Elsa Schiaparelli
„Shocking“ Cosmetics & Make-Up, 1938 – 1947
© Elsa Schiaparelli
Dusting Powder, 1935
© Elsa Schiaparelli
„Shocking Radiance“ Perfume
1947There, she sold new lines of innovative cosmetics, staged by the young American employee Bettina Bergery, which became a visitor attraction. These theatrical scenes often featured two articulated, wooden figures known as Pascal and Pascaline.

© Schiaparelli Archives
1951In the same year, the first collaboration with Salvador Dalí takes place. A powder compact with the appearance of a telephone dial is created.
Many more joint projects were to follow, such as the Lobster Dress in 1937, which would become part of the house’s creative signature.
The American socialite Wallis Simpson achieved international fame in 1936 when King Edward VIII abdicated the British throne to marry her. As a Schiaparelli client, she ordered an avant-garde wedding ensemble in 1937, which included a version of the Lobster Dress. She was photographed in the dress by official royal photographer Cecil Beaton.

© Elsa Schiaparelli
Lobster Dress, 1937
© Elsa Schiaparelli
19371941 – Due to World War II, the designer moves to the United States of America. From New York, however, she keeps the Maison open under the supervision of her right hand. Across the Atlantic, she promotes the French couture sector.
1942 – She organizes the first exhibition on the early Surrealist writings together with the author André Breton and the artist Marcel Duchamp. During this time, her Parisian salon is confiscated by the German occupation in Paris.
1945 – She returns to Paris and puts together a collection in just a few months.
1947 – Hubert de Givenchy is hired as Creative Director at Schiaparelli and remains there for four years before founding his own label.
1951 – Licenses for American manufacturers for lingerie, menswear, eyewear, and other products are granted.
1954 – Elsa Schiaparelli decides to close the Maison. Only the perfume division continues to operate. In the same year, she publishes her autobiography „Shocking Life.“
1971 – The photographer, Cecil Beaton, organizes the exhibition „Fashion: An Anthology“ at the V&A, featuring the largest number of Schiaparelli’s works to date.
1973 – Elsa Schiaparelli dies in Paris.
2012 – The Maison Schiaparelli is brought back to life after its rights and archives are acquired. The couture house returns to its roots, reopening its doors at the Hôtel de Fontpertuis, 21 Place Vendôme.
2014 – The first fashion show since 1954 takes place.
2017 – Schiaparelli is granted the official Haute Couture label by the French Ministry of Industry and the Fédération française de la Haute Couture.
2019 – The man who will change everything, Daniel Roseberry, becomes Artistic Director at Schiaparelli.
2023 – The Maison presents its first ready-to-wear collection.
2026 – The V&A Museum in London opens the Schiaparelli: Fashion Becomes Art exhibition in March.

© Schiaparelli: Fashion Becomes Art
2026
© Schiaparelli: Fashion Becomes Art
2026
The Exhibition
Schiaparelli: Fashion Becomes Art will be on display at the Victoria and Albert Museum in London from March 26th to November 1st, 2026.
The exhibition highlights Elsa Schiaparelli’s early works, primarily created in the 1930s, as well as her post-World War II creations and the brand’s evolution in the 1950s until its closure. A special highlight will also be the Haute Couture looks by Daniel Roseberry, who took over as the house’s artistic director in 2019.
To see all the images, feel free to click on the following link and visit my Pinterest profile.

Designing the Modern Wardrobe
Pour le Sport
engl. Schiaparelli for Sport
Elsa Schiaparelli initially designed clothing for sports and leisure activities. Knitted sweaters, simple tops, and skirts were her focus. These early collections reflected new ideas about modern movement, sport, and outdoor activities.
Already in the early 1930s, trousers, which women traditionally only wore for sports or at home, became Schiaparelli’s signature look.

Designed 1927
Manufactured 1971


1927
Pour la Ville
engl. Schiaparelli for the city
Elsa Schiaparelli’s chic and functional everyday wear was the talk of the town in a 1938 interview with The New York Times. She stated that the components of modern everyday attire should include a fur coat, a tailored suit, a silk coat, and a silk dress for the evening.
Her stylish day suits were characterized by embellishments with Schiaparelli buttons and unusually placed pockets. Vibrant prints showcased the designer’s expertise, which was widely celebrated in the press.

Winter 1939

Spring 1939

Winter 1936 (left) & Fall 1938

1930s

1930s

1930s
Pour le Soir
engl. Schiaparelli for the evening
Bold, dramatic, occasionally subversive: Elsa Schiaparelli’s evening gowns and evening wear were also a great success. Her dresses were worn at balls, in the theater, and in the most renowned clubs of the world’s metropolises.

Spring 1939

Spring 1939

Winter 1936

Dress owned by Barbara Beaton
1933

Dress owned by Barbara Beaton
1933

Winter 1931

Dress owned by Barbara Beaton, 1933 (left), Winter 1931 (right)

Circa 1930

Circa 1930

Summer 1932

Summer 1932

Winter 1937

Winter 1937

Winter 1937 (front)
Winter 1933 (back)

Winter 1933

Winter 1933

Winter 1936

Parachute Collection, 1936

Summer 1936

Summer 1936

Summer 1936

Summer 1936

Summer 1936

Summer 1936

Summer 1940

Fall 1935 (left)
Summer 1940 (right)

Fall 1935

Fall 1934

1949

Butterfly Effect Collection
Summer 1937

Summer 1939

Summer 1939

Summer 1935

Summer 1939

Summer 1939

Spring 1952

Summer 1939

Looking back to fashion’s past Summer Collection, 1938

Winter 1935

Summer 1939

Summer 1939

The circus comes to town Collection Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Summer 1938

Spring 1939

Winter 1935

Winter 1937

Winter 1937

1937

1937

1939

Fall 1937

Wedding dress owned by Rosalinde Gilbert, 1934

Winter 1938

Winter 1938

Suit worn by Marlene Dietrich, 1938

Suit worn by Marlene Dietrich, 1938
Pour le Soir
Daniel Roseberry

Fall/Winter 2021

Spring/Summer 2022

Spring/Summer 2022

© Schiaparelli by Daniel Roseberry

Fall/Winter 2022

Fall/Winter 2024

Fall/Winter 2025

Fall/Winter 2024

Fall/Winter 2025 (left)
Fall/Winter 2024 (center)
Fall/Winter 2023 (right)

Fall/Winter 2024

Fall/Winter 2025

Fall/Winter 2025

Spring/Summer 2022
(Inspired by the Winter 1938 Collection)

Fall/Winter 2024

Fall/Winter 2024

Fall/Winter 2024

Dress for Ariana Grande at the 2025 Academy Awards

Fall/Winter 2021-2022

Fall/Winter 2021-2022

Spring/Summer 2024

Spring/Summer 2025

Spring/Summer 2025

Fall/Winter 2025-2026 (front)
Golden Globes 2024 (back)

Fall/Winter 2025-2026

Spring/Summer 2022

Spring/Summer 2025

Spring/Summer 2025
The Schiaparelli Jacket
Schiaparelli, with her dazzling, eye-catching jackets, embodied couture quality in unique suits that combined opulent fabrics and unusual embellishments. They were equally distinguished by sophisticated buttons and oversized pockets.
Season after season, Schiaparelli commissioned Maison Lesage for embroidery to infuse themes into her collections. Lesage’s use of flat metal strips, shimmering threads, beads, and playful motifs of flowers, shooting stars, and musical instruments made the pieces instantly recognizable as Schiaparelli designs.

Winter 1939

Winter 1939

Spring 1940

Spring 1940

Winter 1940

1937

Summer 1938

1937

1937

1938/39

1938/39

Summer 1941

Winter 1936

Winter 1936

Winter 1937

Winter 1937

Spring 1947

Winter 1938

Winter 1938

Fall/Winter 2021

Fall/Winter 2021
Finishing Touches
Elsa Schiaparelli’s fashion accessories were consistently unconventional. Whether with spiked or gleaming hair for rhinestone hats, padded fur gloves, or sculpted hands and claws for evening gloves: the artist regarded these „finishing touch“ accessories as both complements and sources of inspiration.
Today, Daniel Roseberry continues this art form by designing a range of bags, belts, hats, jewelry, and boots that create a glittering and enchanting overall look.

Hats

Spring/Summer 2023

Spring/Summer 2022

Finishing Touches

Finishing Touches

Finishing Touches
Creative Constellations
„The presentation of fashion was a work of art.“
Elsa Schiaparelli
Art fascinated Elsa Schiaparelli and shaped her social circle as well as her design philosophy. She worked at the center of a constellation of painters, sculptors, photographers, writers, and artisans. In Paris during the late 1920s and 1930s, she found an affinity with the Surrealists, who embraced the absurd, the erotic, and the subversive.
Both at her invitation and on their own initiative, artists created designs for Schiaparelli garments, accessories, perfume bottles, and jewelry.
Schiaparelli also commissioned artists to design her advertisements and boutiques. Her taste was eclectic, reflected in numerous portraits of her in various styles, created by her artist friends.
Schiaparelli’s collaborations strengthened her reputation. While rival designer Gabrielle „Coco“ Chanel dismissed Schiaparelli as „that Italian artist who makes clothes,“ her collaborations with other creatives led to some of her most memorable designs.

Skeletal Dress by Elsa Schiaparelli & Salvador Dalí, 1938

Skeletal Dress by Elsa Schiaparelli & Salvador Dalí, 1938

1937


1937

1937

Summer 1938

Summer 1938

Fall 1937

Fall 1937

Fall 1937

Fall 1937

Fall 1937

1953

1939


Fall 1938

Fall 1949 (left)


1936
Schiaparelli’s legacy is unique and inspiring in a way that is truly unparalleled. When a fashion house is revived after 50 years of inactivity and consistently creates viral moments, it testifies to the creative genius established by Elsa Schiaparelli and continued by Daniel Roseberry.

